Mittwoch, 20. Mai 2015

Giovinazzi gewinnt mit Volkswagen in Pau



Leclerc mit drei Podiumsresultaten im „Leitplanken-Dschungel“ von Frankreich

Giovinazzi gewinnt Rennen drei und baut Führung in der Gesamtwertung aus

Sechs Podiums- und 17 Top-10-Resultate für Piloten „powered by Volkswagen“

Der Mann der Stunde in der FIA Formel-3-Europameisterschaft hieß am Sonntag Antonio Giovinazzi. Der Italiener gewann im französischen Pau Rennen drei am Sonntagnachmittag. Mit Platz drei im zweiten Lauf und Rang zwei in Rennen eins stand Giovinazzi bei bislang allen neun Saisonrennen der Formel-3-EM auf dem Podium. Der Pilot von Jagonya Ayam with Carlin baute zudem seine Führung in der Gesamtwertung aus. Sein ärgster Widersacher, der Monegasse und Markenkollege Charles Leclerc (Van Amersfoort Racing), zeigte ebenfalls ein starkes Wochenende und wurde einmal Zweiter (Rennen 2) und zweimal Dritter (Rennen 1 und 3).

In Rennen drei sah Jake Dennis (GB, Dallara-Mercedes), der Lauf eins und zwei schon für sich entschieden hatte, auf dem 2,76 Kilometer langen Straßenkurs in Pau erneut wie der sichere Sieger aus. Vier Minuten vor Rennende wurde der Brite jedoch in Führung liegend langsamer, Giovinazzi konnte aufschließen und Dennis mit einem starken Manöver überholen. Giovinazzi verteidigte die Führung bis ins Ziel, Zweiter wurde Maximilian Günther (D, Dallara-Mercedes), Leclerc kam auf Rang drei.

Bei allen drei Rennen im „Leitplanken-Dschungel“ von Pau musste das Safety-Car ausrücken. Das zweite Rennen wurde nach insgesamt drei Safety-Car-Phasen und einem weiteren Unfall sogar kurzzeitig unterbrochen. Zuvor hatten Leclerc und Giovinazzi mit mutigen Manövern den vor ihnen liegenden Günther überholt und somit den Grundstein für die Podiumsplatzierungen gelegt. Ebenfalls einen starken Eindruck „powered by Volkswagen“ hinterließen Leclercs Teamkollegen Arjun Maini (IND) und Alessio Lorandi (I). Maini wurde Vierter in Rennen zwei, Fünfter in Lauf drei und sammelte insgesamt 22 Punkte. Der erst 16 Jahre alte Lorandi wurde in Rennen eins Sechster und kam in Lauf drei auf Rang sieben. Des Weiteren sammelten Alexander Albon (T, Signature) und George Russell (GB, Carlin) je 16 Meisterschaftszähler.

Insgesamt schlugen in Pau sechs Podiums- und 17 Top-10-Resultate für Nachwuchsfahrer mit dem 225 PS starken Motor aus Wolfsburg im Heck zu Buche. In der Gesamtwertung führt Giovinazzi mit nun 164 Punkten und15 Zählern Vorsprung vor Leclerc (149). Russell ist Sechster mit 57 Punkten, Albon liegt mit 50 Zählern auf Rang acht. Das nächste Rennwochenende wird vom 29. bis 31. Mai auf dem renommierten Grand-Prix-Kurs im italienischen Monza ausgetragen.



Stimmen, FIA Formel-3-Europameisterschaft in Pau

Antonio Giovinazzi (I), Jagonya Ayam with Carlin, Dallara-Volkswagen #3
„Es ist großartig, in Pau gewonnen zu haben. Ich war das gesamte Wochenende ziemlich schnell, aber Überholen auf dieser Strecke ist schwierig. Ich habe also versucht, nah an Jake dranzubleiben und Druck auf ihn auszuüben. Am Ende hat es sich ausgezahlt und ich habe die Führung im Rennen übernommen. Ich danke meinem Team, die mir ein gutes Auto gegeben haben, und freue mich, weiterhin die Gesamtwertung anzuführen.“

Charles Leclerc (MC), Van Amersfoort Racing; Dallara-Volkswagen #7
„Ich habe hier drei weitere Podiumsresultate erzielt und kann damit nicht unzufrieden sein. Ich denke aber auch, dass wir die Geschwindigkeit für bessere Ergebnisse hatten – das Überholen ist hier aber sehr schwierig. Wie dem auch sei, ich habe meinen zweiten Platz in der Meisterschaft gefestigt und es ist somit ein positives Wochenende. Pau ist eine Strecke, die ich mag. Das habe ich in diesem Jahr wieder gezeigt. Jetzt freue ich auf Monza in zwei Wochen. Ich bin mir sicher, dass mein Team auch dort einen großartigen Job machen wird und wir weitere starke Resultate einfahren können.“



Gesamtstand nach 9 von 33 Rennen, FIA Formel-3-Europameisterschaft

1. Antonio Giovinazzi, 164 Punkte; 2. Charles Leclerc, 149; 3. Felix Rosenqvist, 110; 4. Jake Dennis, 96; 5. Maximilian Günther, 64; 6. George Russell, 57; 7. Lance Stroll, 51; 8. Alexander Albon, 50; 9. Mikkel Jensen, 28; 10. Gustavo Menezes, 26; 11. Markus Pommer, 26; 12. Arjun Maini, 22; 13. Brandon Maisano, 20; 14. Callum Ilott, 14; 15. Alessio Lorandi, 14; 16. Santino Ferrucci, 12; 17. Pietro Fittipaldi, 4; 18. Sam Macleod, 2











Quelle: Volkswagen Motorsport

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