Ruben Zeltner ist der Sieger des 5. Saisonlaufs
zur Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM). Auf den zehn Wertungsprüfungen (WP)
über 137,56 Bestzeit-Kilometer sicherte sich der amtierende Meister mit
Co-Pilotin und Ehefrau Petra im Porsche 911 GT3 in einem kuriosen Finish den
Sieg. „Eine Wachablösung in der DRM wurde heute vertagt“, erklärt Ruben
Zeltner im Ziel. Denn über 9 WP hatte zuvor der spannende
Sekundenkampf von Sepp Wiegand / Alexander Rath (Zwönitz / Trier, Skoda Fabia
S2000) und Fabian Kreim / Frank Christian (Fränkisch-Crumbach / Oberhausen,
Skoda Fabia R5) das Geschehen bestimmt. Doch beide Fabia fielen auf den letzten
Metern der Rallye aus: Kreim erwischte es in der finalen Prüfung, Wiegand im
Anschluss an die Prüfung auf dem Weg ins Ziel. Überhaupt zerschellten in der
als Powerstage gewerteten finalen WP einige Träume, denn ein kurzer, heftiger
Regenguss sorgte für unerwartete Verschiebungen im Klassement und Ausfälle. „Ich
hätte beiden jungen Skoda-Piloten den Sieg gegönnt“, so Ruben Zeltner. „Sie
sind beide eine fantastische Rallye gefahren. Es war für mich eine riesige
Herausforderung, gegen die beiden Youngster anzutreten. Wir lagen immer in
Schlagdistanz, mussten uns aber gewaltig anstrengen, um das Tempo mitgehen zu
können“. Davon unberührt blieben Mark Wallenwein und Stefan Kopczyk
(Stuttgart / Heilbronn, Citroën DS3 R5), die sich über den zweiten Platz freuen
konnten. Dritter wurde der Tscheche Jaroslav Orsák (Skoda Fabia S2000). Die DRM
führt Ruben Zeltner mit 95 Punkten vor Mark Wallenwein (68 Pkt.) und Fabian
Kreim (49 Pkt.) an.
Der Start am Freitagabend verlief für beide
Zeltners nicht ganz nach Plan. Beide hatten sich einen Magen-Darm-Virus
eingefangen, der auf dem Weg zu sportlichen Höchstleistungen nicht ganz
behilflich war. „Petra ging es zeitweise im Auto sogar so schlecht, dass sie
weder Zeiten aufaddieren noch den Schrieb gescheit vorlesen konnte“,
kommentierte Ruben Zeltner das Geschehen. Am Samstagvormittag besserte sich die
gesundheitliche Situation, so dass auch die Zeiten auf den WP besser wurden.
„Gerade der Rundkurs an dem Bankschenke mit fast 23 km Länge war ein absolutes
sportliches Highlight, was uns sehr viel Spaß gemacht hat“, berichtete der
Lichtensteiner Rallyefahrer. Auf diesem Weg manifestierten beide Zeltners Rang 3
hinter Fabian Kreim und Sepp Wiegand. „Es ist schon toll, welche Zeiten
Fabian und Sepp fahren“, so Ruben Zeltner. „Darüber hinaus leiten Fabian und
Mark mit ihren R5-Fahrzeugen eine neue Ära ein. Ich spüre ein wenig das Gefühl
einer Wachablösung in der DRM.“ Der Ausfall der beiden Skoda-Teams
begünstigte so das PZ Motorsportteam. „Wir sind dankbar für diesen Sieg, der
uns wichtige Punkte in der DRM bringt. Beim nächsten Lauf in Stemwede wird es
sicherlich nicht einfach, gegen die neuen R5-Fahrzeuge zu bestehen“, so Ruben
Zeltner weiter.
Und da war noch...
.... der Männerschnupfen,
der glücklicherweise an Ruben Zeltner vorbeiging, da Männer bekanntlicherweise
viel intensiver leiden als Frauen.
Quelle Fotos: Sascha Dörrenbächer




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