Alle drei Audi R18 e-tron quattro in den Startreihen zwei
und drei Intensiver Donnerstag für die Mechaniker des Audi Sport Team Joest
- Audi-Motorsportchef Dr. Ullrich: „Haben drei sehr gute
Rennautos“
Ingolstadt/Le Mans, 12. Juni 2015 - Nach einem arbeitsintensiven
Donnerstag ist das Audi Sport Team Joest bereit für die größte Herausforderung
der Motorsport-Saison 2015 - die 24 Stunden von Le Mans (Start Samstag um 15
Uhr MESZ).
Nach dem ersten Zeittraining am Mittwoch wurden die drei
Audi R18 e-tron quattro ab Mitternacht im Schichtbetrieb von den Mechanikern
des Audi Sport Team Joest für das Rennen komplett neu aufgebaut. Pünktlich zum
zweiten Zeittraining um 19 Uhr waren alle drei Hybrid-Sportwagen wieder
startklar.
"Dieses Vorgehen ist bei uns seit vielen Jahren
Standard und geübt", sagt Chris Reinke, Leiter LMP bei Audi Sport.
"Trotzdem ist es immer wieder ein bemerkenswerter Kraftakt der gesamten
Mannschaft und eine logistische Meisterleistung, für die ich mich bei allen
Beteiligten nur bedanken kann: Das war Audi Top Service!"
Die beiden Zeittrainings am Donnerstagabend nutzte das
Audi Sport Team Joest, um die Rennabstimmung der drei Audi R18 e-tron quattro
weiter zu optimieren und Reifenspezifikationen für das Rennen zu testen. Dabei
waren die Bedingungen deutlich besser als am Vortag, auch wenn aufgrund von
Unterbrechungen erneut wertvolle Streckenzeit verloren ging.
"Wir haben uns auch heute ganz auf die Arbeit für
das Rennen konzentriert", so Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich.
"Ich bin überzeugt, dass wir gut vorbereitet sind und drei sehr gute
Rennautos haben, in denen sich unsere Fahrer wohlfühlen. Das ist in Le Mans
wichtig. Ein ganz entscheidender Faktor wird sein, die Reifen im Rennen optimal
nutzen zu können. Ich denke, dass wir auch diesbezüglich gut aufgestellt
sind."
Das Audi Sport Team Joest setzt bei der 83. Ausgabe des
berühmten Langstrecken-Klassikers auf die Effizienz-Technologie Audi ultra, die
in Le Mans ihre Wurzeln hat und heute in allen Serienautomobilen der AUDI AG zu
finden ist. Der aktuelle Audi R18 e-tron quattro ist mit seiner neuen
Aerodynamik und der Kombination von TDI-Power an der Hinterachse mit einer
elektrisch angetriebenen Vorderachse einer der effizientesten Rennwagen der
Welt. Auf der Hunaudières-Geraden in Le Mans erreicht er eine
Spitzengeschwindigkeit von rund 340 km/h.
In das Rennen am Samstag gehen die drei Audi R18 e-tron
quattro hinter den drei Porsche und vor den beiden Toyota. Lucas di Grassi
(BR), Loïc Duval (F) und Oliver Jarvis (GB) starten im Audi R18 e-tron quattro
mit der Startnummer "8" aus der zweiten Reihe. Die dritte Startreihe
teilen sich die Vorjahressieger André Lotterer (D), Marcel Fässler (CH) und
Benoît Tréluyer (F) im R18 mit der Startnummer "7" und Filipe
Albuquerque (P), Marco Bonanomi (I) und René Rast (D) im Hybrid-Sportwagen mit
der Startnummer "9".
Die schnellste Runde innerhalb der Audi-Mannschaft mit
einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 245,5 km/h fuhr Loïc Duval bereits am
Mittwochabend. André Lotterer schob sich am Donnerstag vom sechsten auf den
fünften Platz nach vorn. Im dritten R18 gelang Filipe Albuquerque die
schnellste Zeit.
Die 24 Stunden von Le Mans werden weltweit von
zahlreichen TV-Sendern live übertragen, in Europa von Eurosport. Auf
audi-motorsport.com können Audi-Fans das wichtigste Rennen des Jahres aus der
Cockpitperspektive der drei Audi R18 e-tron quattro erleben. Aktuelle Infos
während des Rennens bietet der offizielle Twitter-Kanal @Audi__Sport.
Die Startaufstellung in Le Mans
1. Dumas/Jani/Lieb (Porsche) 3.16,887 Min.
2. Bernhard/Webber/Hartley (Porsche) 3.17,767 Min.
3. Hülkenberg/Bamber/Tandy (Porsche) 3.18,862 Min.
4. di Grassi/Duval/Jarvis (Audi R18 e-tron quattro)
3.19,866 Min.
5. Fässler/Lotterer/Tréluyer (Audi R18 e-tron quattro)
3.20,561 Min.
6. Albuquerque/Bonanomi/Rast (Audi R18 e-tron quattro)
3.20,997 Min.
7. Wurz/Sarrazin/Conway (Toyota) 3.23,543 Min.
8. Davidson/Buemi/Nakajima (Toyota) 3.23,767 Min.
9. Prost/Heidfeld/Beche (Rebellion-AER) 3.26,874 Min.
10. Imperatori/Kraihamer/Abt (Rebellion-AER) 3.28,930
Min.
Quelle: Audi Motorsport

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