Zweiter Lauf zur FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC
in Spa Tabellenführer Audi mit drei R18 e-tron quattro am Start
- René Rast feiert LMP1-Debüt mit Audi
Ingolstadt, 24. April 2015 - Überholmanöver in jeder
Runde, Rad-an-Rad-Duelle, Führungswechsel und nach sechs Rennstunden 4,6
Sekunden Vorsprung für Audi: Der WEC-Auftakt in Silverstone hätte spannender
nicht sein können. Mit hohen Erwartungen reist Audi als Tabellenführer nun zum
zweiten von acht Weltmeisterschafts-Läufen. Am 2. Mai stehen die 6 Stunden von
Spa im Kalender des Audi Sport Team Joest - ein Klassiker, der verspricht,
ähnlich spannend zu werden.
Traditionell sind die 6 Stunden von Spa die Generalprobe
für die 24 Stunden von Le Mans, die nur sechs Wochen danach als Saisonhöhepunkt
das Publikum weltweit in ihren Bann ziehen. Audi nutzt das Rennen im belgischen
Spa deshalb seit vielen Jahren, um neben den beiden in der Meisterschaft
eingeschriebenen Audi R18 e-tron quattro einen zusätzlichen Rennwagen an den
Start zu bringen - genau wie in Le Mans. In den vergangenen Jahren hat es sich
für Audi ausgezahlt, im Rennen von Spa unterschiedliche Aero-Konfigurationen
des Hybridrennwagens zu testen. Auch 2015
wird Audi dort seine Technologien für Le Mans erproben. Marcel
Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer (CH/D/F) in der Startnummer
"7" und Lucas di Grassi/Loïc Duval/Oliver Jarvis (BR/F/GB) in der Nummer
"8" erhalten teaminterne Unterstützung von Filipe Albuquerque/Marco
Bonanomi/René Rast (P/I/D) in einem Audi R18 e-tron quattro mit der Startnummer
"9".
Für René Rast ist der 2. Mai ein besonderer Tag: Der 29
Jahre alte Deutsche bestreitet sein erstes Rennen in einem LMP1-Sportwagen von
Audi. Der gebürtige Mindener hat sich über mehrere Jahre im GT3-Programm von
Audi Sport customer racing bewährt, dabei zweimal die 24 Stunden von Spa
gewonnen und ist im Winter in das LMP-Programm aufgestiegen. "Die Strecke
in den Ardennen liegt mir sehr, und mein erstes Rennen im R18 kann ich nach den
vielen Testkilometern kaum erwarten", sagt René Rast vor seiner Premiere.
"Filipe und Marco kenne ich schon aus früheren Einsätzen. Audi hat mich
gründlich auf meine neue Aufgabe vorbereitet."
Die 60 Kilometer südöstlich von Lüttich gelegene
Rennstrecke begeistert Fans und Fahrer mit ihrem herausfordernden Verlauf. Das
7,004 Kilometer lange Asphaltband folgt einer Topografie mit beträchtlichen
Höhenunterschieden. Zu den größten Herausforderungen eines Rennfahrers zählt die
Raidillon-Kurve, auch Eau Rouge genannt: Mehr als 270 km/h erreichen die
Hybrid-Sportwagen von Audi in der steilen Links-rechts-Kombination an der
Bergauf-Passage. Am Ende der folgenden Geraden ist der R18 e-tron quattro 298
km/h schnell. Mit dem gleichen Tempo nähert er sich der Schikane Start und
Ziel, bevor die Fahrer vom siebten bis in den ersten Gang zurückschalten und
auf 71 km/h verlangsamen müssen. Bei jedem Bremsvorgang gewinnt das
Hybridsystem des Rennwagens Energie zurück, die beim Beschleunigen wieder
genutzt wird.
Zum Königreich Belgien und den 6 Stunden von Spa hat Audi
intensive Verbindungen: In Brüssel ist einer der europäischen
Produktionsstandorte des Unternehmens beheimatet. Auf dem belgischen Markt hat
Audi im Vorjahr 31.400 Automobile ausgeliefert und ist damit um fünf Prozent
gewachsen. 2012 und 2013 hat Audi jeweils die ersten drei Plätze bei den 6
Stunden von Spa belegt, im Vorjahr brachte das Audi Sport Team Joest einen
Pokal für den zweiten Platz mit nach Hause. In diesem Jahr kommen Marcel
Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer mit sieben Punkten Vorsprung als
Tabellenführer nach Belgien.
Zuschauer in Deutschland können die Schlussphase des
Rennens bei Eurosport im Fernsehen von 18.30 bis 20.45 Uhr verfolgen. Im
Internet berichtet Audi auf Facebook (AudiSport), auf Twitter (@Audi__Sport)
sowie in der Audi Sport App vom Rennwochenende. Eine vollständige Pressemappe
zur WEC ist zu finden unter
digital.audi-presskit.de/de/wec_2015 .
Quelle: Audi Motorsport

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