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Freitag, 15. Mai 2015

ADAC MOTO CLASSIC 2015: Oldtimer-Highlight am Ledrosee

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Trentino ist Austragungsort der ADAC Moto Classic 2015
- Siebte Ausgabe lockt klassische Motorräder an den Ledrosee
- Oldtimer-Wandern zwischen Gardasee und Dolomiten

Idyllische Bergseen, Passhöhen mit imposanter Fernsicht und italienisches Flair: In weniger als vier Wochen startet vom 8. bis 12. Juni mit der ADAC Moto Classic 2015 im oberitalienischen Trentino ein Höhepunkt der Veranstaltungssaison für Liebhaber klassischer und historischer Motorräder. Bei der siebten Ausgabe der im Zwei-Jahres-Rhythmus ausgetragenen ADAC Moto Classic erwandern die Teilnehmer mit ihren historischen Motorrädern die Region um den "Lago di Ledro", den Ledrosee im Trentino.

Ausgangpunkt der fünftägigen ADAC Moto Classic ist der Ledrosee im idyllischen "Valle di Ledro". Von dort startet der Prolog am ersten Veranstaltungstag und die drei rund 150 km langen Tagestouren, die die Oldtimer-Wanderer in die vielfältige und abwechselungsreiche Region rund um den Gardasee führen. Die Routen zwischen den schroffen Brenta-Dolomiten im Norden und dem Gardasee mit mediterranem Klima im Süden sind optimal auf das Leistungsvermögen der klassischen Solo- und Seitenwagen-Motorräder sowie Motorroller aus den Baujahren 1918 bis 1985 abgestimmt.

Bei den Oldtimer-Wander-Touren des ADAC steht der Genuss und die Freude am klassischen Motorrad und nicht das Tempo bzw. der Wettbewerb im Mittelpunkt. Bei geruhsamen, touristischen Touren, ohne Suche nach dem Streckenverlauf oder dem Druck der Stoppuhr, entdecken und erwandern die Teilnehmer der ADAC Moto Classic 2015 traumhafte Routen.

Höhepunkt der ADAC Moto Classic 2015 für Fahrer und Zuschauer ist der "Concorso d'Eleganza" in Trient. In der geschichtsträchtigen Hauptstadt der autonomen Provinz Trentino werden am 9. Juni die klassischen und historischen Motorräder der Teilnehmer von einer unabhängigen Jury innerhalb ihrer Baujahresklassen bewertet.

Ein weiteres Zuschauerhighlight ist die Abschlussprüfung am 10. Juni am Hafen von Riva del Garda. Bei dieser Fahrprüfung müssen die Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen einen Geschicklichkeitsparcours fehlerfrei überwinden.

Weitere Informationen zu den Aktivitäten der ADAC Klassik finden Sie unter www.adac.de/klassik. Besuchen Sie uns auch bei Facebook unter www.facebook.com/adacklassik 





Quelle: ADAC Motorsport


Sonntag, 3. März 2013

Gedanken zu unserem Hobby - Gastbeitrag vom langjährigen Motorsportler Wolfgang Klix





Der Motorrennsport, in welcher Form auch immer, hat schon seit der Erfindung des Autos die Zuschauer in seinen Bann gezogen. Doch mit jedem Rennen, mit jeder Saison gab es neue Erkenntnisse auf technischem Gebiet. Neues entstand, Altes verschwand. 
Nun war ja „Altes“ nicht etwa uninteressant. Dort ruhte das ganze bisherige Ingenieurwissen vergangener Epochen. Dort rosteten sie hin, die Legenden vergangener Positionskämpfe. 
Viele Fahrer mussten ihre Liebe zum Motorsport mit dem Leben bezahlen. Viele Rennfahrzeuge gingen den Weg allen Alteisens. Aber die Legenden waren all gegenwärtig. 
Gott sei Dank gab und gibt es eine Reihe motorsportbegeisterter Menschen, die sich zur Freude, unter größtem persönlichen Einsatz, manchmal mit den letzten Pfennig, solch ein Schätzchen erwerben konnten, um es nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. 
Und es wurden Ihrer immer mehr. Wir haben die Ehre, uns dazu zählen zu können. Das, was man nur vom Hörensagen kannte, die alten Rennmotoren, mit dem Klang einer Sandstein schneidenden Kreissäge, die sind wieder da. Man kann sie hören, sie sehen, sie genießen. Doch das kostet Arbeit, Kraft, Wissen, Verständnis und letztendlich viel Geld. Wir haben es uns zu Aufgabe gemacht diese wertvolle historische Technik zu erhalten zu restaurieren, und vor zu führen. Nun ist es aber so, dass das Interesse, einen Rennoldtimer zu besitzen, größer als das Angebot ist. Also baut man sich selbst ein„historisches“ Fahrzeug. Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Absolute Könner bauen sich eine Replika. So original, dass sogar die Luft im Reifen original ist. 
Das ist eine große fachliche Leistung, die nur einige wenige absolute Spitzenkönner beherrschen Wer das versuchen will, sollte auch die Stärke haben, zu sagen: das ist ein „Typ … -Replika. 
Wer das kann, ist ein fairer Sportler, ein sogenannter Goldfinger und kann mit Recht stolz auf seine Arbeit sein. Andererseits ist er eben nur ein einfacher Schwindler. 
Dann gibt es da die sogenannten „Auch Rennfahrzeuge“. Das sind dann jene X-beliebigen seriennahen Fahrzeuge, welche man irgendwo aufgetrieben hatte und nun Lampe ab, Auspuff ab und Startnummernschilder dran. 
Sowas ist einfach nur hässlich und unerhört laut. Was ist da „historisch“ oder „Renn“? Dort sollte kein Fahrzeugpass ausgestellt werden. Solchen Sportfreunden sollten wir unsere Hilfe anbieten, um ihnen den richtigen Weg zum Einstieg in den historischen Motorsport zu zeigen. Also sollten wir mehr auf Originalität achten und es sollten sich diese Bemühungen auch in der Wertung in Bonuspunkten nieder schlagen. Bonuspunkte auf Originalität und Baujahr. (Eintragung im Fahrzeugpass und Übertrag in die Nennliste). 
Wir sollten auch im Vorfeld gewissenhaft prüfen, ob wir unbedingt Alles fahren lassen sollten. Nach dem Motto: Mehr Nennungen, mehr Einnahmen. Eine gute Veranstaltung besticht durch Qualität und nicht durch Quantität. Der eine oder der andere unverstandene „Weltmeister“ wird bestimmt hysterisch reagieren. Aber Historisch geht nun mal vor hysterisch. 
Nun zu den Veranstaltungen. Wir sind, denke ich, eine große Motorsportfamilie. Das ist ein tolles Gefühl. Aber Einige in dieser Familie wollen ihr eigenes ICH besser belichtet wissen. Das geht aber immer auf Kosten aller Anderen. 

Unsere Vorschläge: 
1.-Frei herumlaufende Hunde sollten in allen Fahrerlagern tabu sein. Gut erzogene Hunde gehen ohne weiteres an der Leine. 
2.-Keine rasenden Kindermopeds. Auch hier setzt sich der irrige Glaube fest: Schnell und gut ist nur, was laut ist. Und unsere lieben Kleinen werden einfach nicht müde. Ich denke, da geht der Ehrgeiz der Eltern in die falsche Richtung. Und das Fahrerlager mit hochkarätigen Fahrzeugen ist da der denkbar schlechteste Übungsplatz. 
3.-Ausuferndes Besäufnis mit dem dazugehörigen Lärmpegel bis in die späte Nacht (Nachtruhe ab 22 Uhr) sollte unweigerlich und gezielt eine Alkoholprobe nach sich ziehen. Unterlassungen trotz Wissen, ist eine strafbare Handlung. 
4.-Um das Alles überwachen zu können brauchen wir auch nachts einen erreichbaren Ansprechpartner des Fahrerlagerobmanns mit Weisungsberechtigung. 
5.-Lasst endlich die unsportliche eigene elektronische Zeitmessung. Früher oder später kommt man euch auf die Schliche. Das ist kein Kavaliersdelikt. Wer es immer mit Null oder tausendstel Abweichungen schafft, kann nicht ehrlich sein. 
Es gibt schöne, seltene und interessante alte bis uralte Rennfahrzeuge bei uns. Aber auf Grund unvernünftiger Veranstaltungskonzepte und mangelnder Kontrolle lassen ihre Besitzer diese Schätzchen lieber stehen. Also,Verbesserungen können wir nur gemeinsam erreichen. Packen wir es an. 

Euer Wolfgang Klix, Historischer Motorrennsport Dresden

zum Autor:


Klix,Wolfgang ,Baujahr 1940 arbeitete bis zur Rente bei der Deutschen Reichsbahn. . Serviceschlosser Diesel.-u. E-Lokbereich (Barkas-Werkstattwagen) 

Oldtimer-Motorsport seit 1965. Zweimaliger DDR-Bester Oldtimerrallye auf DKW 500 ccm Wassergekühlt. Später Start bei Bergrennen in der Klasse bis 50 ccm auf Simson-Eigenbau. 

Danach Historische Rennmaschinen MZ 125,Horex 350-Königswelle, 

NSU Doppelnocke, 250 ccm Bischoff MZ, Umstieg auf Formel Junior-Wartburg-Eigenbau, Melkus-Typ64. 1990-1995 VFV techn. Kommissar. 

Gastspiele als Streckensprecher und Sprecher bei der Sachsen-Classic. 

Total bekloppt, aber ganz brauchbar.

Quelle/Fotos: Wolfgang Klix


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Samstag, 8. September 2012

Schloss Bensberg 2012: Auf zur Rallye Historique



Mit der Rallye Historique startete das von Oldtimer-Fans schon fest im Kalender platzierte Wochenende der automobilen Klassiker. Die Schloss Bensberg Classics, in diesem Jahr zum vierten Mal Treffpunkt der Szene im Bergischen Land, hat 83 Oldtimer bis zum Baujahr 1979 an den Start gelockt um zu beweisen, dass „alt" relativ ist. Entschieden über Sieg oder Niederlage haben letzten Endes Gleichmäßigkeitsprüfungen. Was leicht klingt, hatte es dennoch in sich. Hier ging es um Tausendstelsekunden und ein perfektes Zusammenspiel der Besatzung.



Quelle: UnitedPictures.TV

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